AGB

Pen­sion:
1. Gel­tung der Bedin­gun­gen
Die vor­lie­gen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB) gel­ten für alle Ver­träge, die mit oben genann­ter Pen­sion abge­schlos­sen wer­den, sofern sie die Merk­male des AGB Geset­zes erfül­len. Sie kön­nen durch im Ein­zel­fall aus­ge­han­delte Bedin­gun­gen ersetzt wer­den. Diese AGB hän­gen deut­lich und all­ge­mein sicht­bar in der Pen­sion aus und wer­den dem Gast oder Auf­trag­ge­ber bei Ver­ein­ba­run­gen geson­dert ausgehändigt.

2. Abschluss des Gast­auf­nah­me­ver­tra­ges
Maß­geb­lich ist die jeweils gül­tige Preis­liste mit den jewei­li­gen Tari­fen und Leis­tungs­be­schrei­bun­gen. Im Übri­gen sind Leis­tun­gen und Tarife frei­blei­bend. Der Gast­auf­nah­me­ver­trag (Beher­ber­gungs­ver­trag) kann schrift­lich, münd­lich, fern­münd­lich oder durch schlüs­si­ges Ver­hal­ten zustande kom­men. Der Abschluss des Gast­auf­nah­me­ver­tra­ges ver­pflich­tet beide Ver­trags­part­ner zur Erfül­lung des Ver­tra­ges, gleich­gül­tig auf wel­che Dauer der Ver­trag abge­schlos­sen ist. Bei Pen­si­ons­über­nach­tun­gen ist der Gast­auf­nah­me­ver­trag abge­schlos­sen, sobald das Zim­mer bestellt und zuge­sagt oder, falls aus Zeit­grün­den eine Zusage nicht mög­lich war, bereit­ge­stellt wor­den ist. An- und Abrei­se­tag gel­ten als ein Miet­tag und wer­den als sol­cher berech­net. Das Mit­brin­gen von Haus­tie­ren ist nur nach Abspra­che mit uns gestattet.

3. Reser­vie­rung
Wer­den Zim­mer auf Opti­ons­ba­sis reser­viert, sind die Opti­ons­da­ten für beide Ver­trags­part­ner bin­dend. Nach Ablauf der ver­ein­bar­ten Opti­ons­frist kann oben genannte Pen­sion ohne Rück­spra­che über die in Option gebuch­ten Zim­mer und Leis­tun­gen frei ver­fü­gen. Reser­vierte und sei­tens der Pen­sion bestä­tigte Zim­mer wer­den am Ankunfts­tag ab 16:00 Uhr und am Abrei­se­tag bis 10:00 Uhr zur Ver­fü­gung gestellt. Die Pen­sion ist berech­tigt, reser­vierte Zim­mer am Ankunfts­tag nach 19:00 Uhr ander­wei­tig zu ver­ge­ben, sofern nicht aus­drück­lich eine spä­tere Ankunfts­zeit ver­ein­bart wurde.

4. Preis­än­de­run­gen
Ver­ein­barte Preise kön­nen nach Ver­trags­ab­schluss sei­tens der Pen­sion ent­spre­chend den dann gül­ti­gen Preis­lis­ten geän­dert wer­den, wenn der Zeit­raum zwi­schen Ver­trags­ab­schluss und Erbrin­gung der ein­zel­nen Leis­tung mehr als 4 Monate beträgt. Die in die­ser Web­prä­senz ange­ge­bene Preis­liste ent­spricht dem Stand bei Ver­öf­fent­li­chung der Preis­liste. Letzt­end­lich maß­ge­bend ist in jedem Fall der mit uns ver­ein­barte und bestä­tigte Preis.

5. Zah­lungs­be­din­gun­gen
Die Rech­nun­gen sind, soweit nicht aus­drück­lich andere Zah­lungs­be­din­gun­gen ver­ein­bart sind, mit Zugang der Rech­nung sofort, ohne jeden Abzug und in bar zur Zah­lung fäl­lig. Zah­lungs­ver­zug mit auch nur einer Rech­nung berech­tigt die Pen­sion alle wei­te­ren und zukünf­ti­gen Leis­tun­gen für den Gast ein­zu­stel­len. Vor­aus­set­zung ist, dass die Pen­sion die Inver­zug­set­zung durch eine Mah­nung unter Frist­set­zung und Hin­weis auf diese Fol­gen bewirkt. Über­steigt der Rech­nungs­be­trag Euro 200,– oder hält sich der Gast län­ger als 6 Tage in der Pen­sion auf, so ist die Pen­sion berech­tigt, jeweils ein­zelne Zwi­schen­rech­nun­gen zu stel­len und deren Bezah­lung vom Gast zu verlangen.

6. Vor­aus­zah­lun­gen
Die Pen­sion kann ohne Begrün­dung jeg­li­che Bestell­an­nahme, jede Reser­vie­rung oder andere Leis­tung, die aus­zu­füh­ren oder fort­zu­füh­ren ist, von der gesam­ten oder teil­wei­sen Beglei­chung der vor­aus­sicht­lich geschul­de­ten Beträge im Vor­aus abhän­gig machen und zwar in Form von Anzah­lun­gen, Abschlags­zah­lun­gen oder Gesamtvorauszahlungen.

7. Stor­nie­run­gen, Stor­n­o­be­din­gun­gen
In Fäl­len der Stor­nie­rung von Reser­vie­run­gen sei­tens des Gas­tes oder der Nichtin­an­spruch­nahme der von der Pen­sion ange­bo­te­nen Leis­tun­gen wer­den die bestell­ten und reser­vier­ten, aber von dem Gast nicht abge­nom­me­nen, sei­tens der Pen­sion aber ange­bo­te­nen, ver­trag­li­chen Leis­tun­gen (ins­bes. für die Logis der Gäste) zu ent­ste­hen­den Pau­scha­len durch die Pen­sion dem Gast berechnet:

Wird 10 Wochen oder län­ger vor dem Anrei­se­tag ein Zim­mer gebucht, ist die Reser­vie­rung 14 Tage nach der Buchungs­be­stä­ti­gung fix. Kommt es dann zu einer Stor­nie­rung wer­den bis zum 30. Tag vor dem Anrei­se­tag 50% der jewei­li­gen Leis­tung berechnet.

-Stor­nie­rung ab dem 30.–16. Tag vor Erbrin­gung der jewei­li­gen Leis­tun­gen: Berech­nung von 60% der bestellten/ reser­vier­ten Leistungen.

-Stor­nie­rung ab16. Tag vor Erbrin­gung der jewei­li­gen Leis­tun­gen: Berech­nung von 80% der bestellten/ reser­vier­ten Leistungen

-Stor­nie­rung am Anrei­se­tag der jewei­li­gen Leis­tun­gen: Berech­nung von 100% der bestellten/reservierten Leistungen.

Wird eine Reser­vie­rung mit Son­der­kon­di­tio­nen stor­niert, dient als Rech­nungs­grund­lage die jewei­lige aktu­elle Preis­liste. Son­der­preise wer­den hier nicht berücksichtigt.

Die Stor­n­o­be­din­gun­gen wer­den um die Beträge gemin­dert, die durch die Wei­ter­ver­mie­tung der stor­nier­ten Zim­mer bzw. Wei­ter­be­rech­nung der Leis­tun­gen zum bestellten/ reser­vier­ten Ter­min sei­tens der Pen­sion erzielt wer­den. Ist der Dif­fe­renz­be­trag aus der Wei­ter­ver­mie­tung und der stor­nier­ten Rech­nung klei­ner als der gefor­derte Betrag aus der Stor­no­rech­nung, wird die­ser Dif­fe­renz­be­trag zu 100% an Gast wei­ter gege­ben. Die vor­ste­hen­den Stor­no­ge­büh­ren fal­len auch dann an, wenn die bestellten/ reser­vier­ten Leis­tun­gen nur teil­weise sei­tens des Gas­tes stor­niert wur­den, wobei die genann­ten Pau­scha­len sich auf den Teil der Leis­tun­gen, wel­cher stor­niert wurde, bezie­hen oder wenn der Gast ohne aus­drück­li­che Stor­nie­rung die bestellten/ reser­vier­ten Leis­tun­gen nicht in Anspruch nimmt.

8. Haf­tung
Für die Haf­tung der Pen­sion gel­ten die § 701–703 des BGB. Eine Haf­tung aus sons­ti­gen Grün­den ist aus­ge­schlos­sen, es sei denn, ein Scha­den wurde von der Pen­sion, deren gesetz­li­chen Ver­tre­ter oder Erfül­lungs­ge­hil­fen vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig verursacht.

9. Sons­ti­ges
a) In den öffent­li­chen Berei­chen der Pen­sion ist, wenn nicht anders ver­ein­bart, das Ver­zeh­ren von mit­ge­brach­ten Spei­sen und Geträn­ken unter­sagt.
b) Es ist den Gäs­ten unter­sagt fremde Per­so­nen mit in die Pen­sion zu neh­men.
c) Für die Bedin­gun­gen und die gesam­ten Rechts­be­zeich­nun­gen zwi­schen der Pen­sion und dem Gast gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.
e) Gerichts­stand ist das für den Stand­ort der Pen­sion zustän­dige Amts- bzw. Landgericht.

10. Wider­ruf von Reser­vie­run­gen
Hat die Pen­sion begrün­de­ten Anlass zu der Annahme, dass der Gast den rei­bungs­lo­sen Geschäfts­be­trieb, die Sicher­heit oder den Ruf des Hau­ses zu gefähr­den droht, sowie im Falle höhe­rer Gewalt (z.B. Brand, Streik, etc.) kann die Pen­sion jede Reser­vie­rung absa­gen, ohne zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet zu sein und dabei ent­spre­chend der Rege­lun­gen für Stor­nie­run­gen gemäß Zif­fer 7 ver­fah­ren und Stor­no­ge­büh­ren verlangen.

 

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